Deutschland neu lenken:
Mut fassen → weil Zögern keinen Standort sichert.
Deutschland neu lenken.
Machen → weil Erfolg denen gehört, die anpacken.
Deutschland neu lenken:
Mittelstand braucht → German Mut statt German Angst.
Deutschland neu lenken:
Wandel angehen → wer nicht gestaltet, wird gestaltet.
Deutschland neu lenken:
Wirtschaft in den Fokus → ohne sie gibt es nichts zu verteilen.
Deutschland neu lenken:
Wohlstand → wird nicht beschlossen, sondern erwirtschaftet.

Unsere Positionen: gestalten statt klagen.

Der deutsche Mittelstand braucht eine starke, unabhängige Stimme in Berlin – genau dafür gibt es Wir Unternehmen. | Hauptstadtbüro e.V. Auf dieser Seite bündeln wir unsere politischen Positionen: klar, praxisnah und immer mit dem Blick einer unternehmerischen Mitte, die Verantwortung übernimmt statt nur Forderungen zu stellen.

Unsere Positionen entstehen aus der Erfahrung von Unternehmer:innen, Selbstständigen, Verbänden und Expert:innen im Zukunftsrat Mittelstand. Wir verbinden Zahlen und Fakten mit der Realität in Betrieben – von Steuer- und Standortpolitik über Fachkräfte, Sozialsysteme und Altersvorsorge bis hin zu Digitalisierung und Bürokratieabbau.

Uns geht es nicht um Schlagzeilen, sondern um bessere Rahmenbedingungen für Unternehmertum in Deutschland. Jede Position folgt demselben Prinzip: konstruktiv, lösungsorientiert, parteiunabhängig. So machen wir sichtbar, was der Mittelstand braucht – und wie Politik es konkret umsetzen kann.

Digital concept of GDPR compliance and data protection with cybersecurity icons and EU stars in creative style on a dynamic blue technology background
Der geplante Cybersecurity Act 2 (CSA2) soll die digitale Sicherheit in Europa stärken. Für den deutschen Mittelstand können einheitliche europäische Standards ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass neue Regelungen zu zusätzlicher Bürokratie, Marktverengungen oder Einschränkungen internationaler Lieferketten führen. Cybersicherheit braucht transparente technische Kriterien statt pauschaler Diskriminierung einzelner Länder oder Anbieter. Der Mittelstand braucht einen Rechtsrahmen, der Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen stärkt.
Ist nicht mein Geld.
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zeigen ein klares Muster: Entlastung wird angekündigt, die Finanzierung aber teilweise ausgelagert. Von der 1.000-Euro-Prämie über Energiepreise bis zur GKV bleibt vieles kurzfristig, unscharf oder ohne klaren Lösungsweg. Ein Kommentar zur fehlenden Systematik – und warum echte Entlastung nur mit klarer Priorisierung und eigener Verantwortung funktioniert.
Wir Unternehmen fordern eine verbindliche Statusfeststellung für Selbständige vor Aufnahme oder im frühen Stadium der Tätigkeit. Wer als selbständig anerkannt ist, muss dauerhaft rechtssicher arbeiten können. Rückwirkende Umqualifizierung, Nachforderungen und faktische Zwangseinordnung in die Sozialversicherung dürfen nur noch bei erwiesenem Missbrauch möglich sein.
Die Debatte um „Lifestyle-Teilzeit“, Brandbriefe und offene Briefe zeigt vor allem eines: Der Mittelstand steckt in einer tiefen Verunsicherung, während seine Interessenvertreter öffentlich um Deutungshoheit ringen. Statt weiterer Stellvertretergefechte braucht es eine sachliche Klärung, wie der berechtigte Wunsch vieler Menschen nach Teilzeit mit der ebenso berechtigten Vertragsfreiheit und Verantwortung der Unternehmen in Einklang gebracht werden kann.
Weniger Bürokratie mehr Deregulierung statt Mehr Bürokratie und Regulierung, Wegweiser
Der Staat verspricht Entlastung, der Mittelstand wartet seit Jahren auf Ergebnisse. Mit der Föderalen Modernisierungsagenda haben Bund und Länder nun einen großen Wurf auf Papier vorgelegt – doch für Unternehmerinnen und Unternehmer zählt nicht das Papier, sondern das, was bis Mitte 2026 tatsächlich ankommt: weniger Zettel, schnellere Entscheidungen, weniger Doppelmeldungen, klare Zuständigkeiten. Als branchenübergreifende Stimme des Mittelstands sagen wir: Staatsmodernisierung ist kein PR-Projekt, sondern eine Bewährungsprobe. Dieses Positionspapier benennt zehn konkrete Quick Wins, die bis zum 30. Juni 2026 umgesetzt oder beschlossen sein müssen – von der Abschaffung der Bonpflicht bis zur Rücknahme nationaler Datenschutz-Übererfüllung. Daran wird sich entscheiden, ob Staatsmodernisierung wirklich beginnt – oder ob alles beim Marketing bleibt.
Warum Deutschland in Ladeinfrastruktur und faire Strompreise investieren muss – nicht in Kaufprämien
Die Aktivrente der Bundesregierung gewährt Steuer-Vorteile nur Angestellten – während Selbständige trotz gleicher Arbeit außen vor bleiben. Das ist ungerecht: Wer Rechnungen schreibt, darf nicht schlechter gestellt sein als ein Lohnempfänger. Steuerrecht braucht Gleichbehandlung – jetzt und unabhängig vom Erwerbsstatus.